

Programminhalte

VR-gestütztes Anamnesetraining: Verbindungen von Didaktik und Technik und Perspektiven einer Erweiterung durch KI
Im Projekt „KommVir“ wurde ein VR-Anamnesetrainer für Medizinstudierende entwickelt, der ortsunabhängiges Training von Anamnesegesprächen in einer immersiven Umgebung ermöglicht. Der Prototyp integriert realitätsnahe 3D-Avatare und bietet Sprachsteuerung für Echtzeitsimulationen. Didaktisch orientiert sich das Tool am Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin 2.0 und verfolgt Prinzipien wie Mastery-Learning und Scaffolding. Studierende üben verschiedene Krankheitsbilder, erhalten automatisiertes Feedback und können ihre Fähigkeiten auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden entwickeln. Zukünftig soll das Tool an alle Gesundheitsberufe anpassbar sein. Ein Ausblick auf die Integration eines Large Language Models verspricht dynamischere Interaktionen und komplexere Szenarien für die medizinische Lehre.
Datum: 03.04.2025
Zeit: 14:45 Uhr
Raum: 1.801 (1. OG, Renate von Metzler-Saal)
Referent*innen: Yvonne Beaugé

KI-Lernbots zur Förderung digitaler Kompetenzen in der Sozialen Arbeit
Die zunehmende Digitalisierung stellt die Soziale Arbeit vor neue Herausforderungen und erfordert Anpassungen in der Hochschulbildung. Im Projekt E-CuA wird untersucht, wie KI-basierte Chatbots im Studium der Sozialen Arbeit zur Förderung von Digitalkompetenzen eingesetzt werden können. Ein Workshop wird konzipiert, in dem Studierende personalisierte Chatbots entwickeln. Mittels Mixed-Methods-Ansatz wird die Wirksamkeit evaluiert. Ziel ist es, Digitalkompetenzen und KI-Kenntnisse zu erweitern und den kritischen Umgang mit KI-Technologien zu fördern. Langfristig soll das Projekt angehende Sozialarbeiter:innen auf den Einsatz von KI in der Praxis vorbereiten und innovative Lehr-Lernkonzepte für die Hochschulbildung entwickeln.
Datum: 03.04.2025
Zeit: 15:15 Uhr
Raum: 1.801 (1. OG, Renate von Metzler-Saal)
Referent*innen: Andrea Hahn

Transdisziplinäre Perspektiven auf KI und soziale Robotik: Eine Untersuchung zu Studierendeneinstellungen in der Sozialarbeit und Informatik
Das Projekt „Public Understanding of AI durch transdisziplinäre Lehre“, gefördert vom BMBF, vermittelt Studierenden praxisorientierte KI-Kompetenzen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Lösung realer Probleme. Es zeigt Unterschiede in den Einstellungen zur KI zwischen Sozialer Arbeit und Informatik: Sozialarbeiter*innen sind vorsichtiger und fokussieren auf Risiken, während Informatikstudierende optimistisch die technologischen Möglichkeiten betonen. Beide Gruppen zeigen jedoch ethische Bedenken bezüglich sozialer Auswirkungen von KI. Die Studie empfiehlt, technische Fähigkeiten mit ethischen Überlegungen zu verknüpfen und praxisnahe Erfahrungen zu fördern. Eine stärkere transdisziplinäre Integration in der Bildung wird als notwendig erachtet, um den Anforderungen eines technologiegetriebenen Arbeitsmarktes gerecht zu werden.
Datum: 03.04.2025
Zeit: 15:45 Uhr
Raum: 1.801 (1. OG, Renate von Metzler-Saal)
Referent*innen: Noemi Altendeitering, Anne‐Friederike Hübener

HyFlex – Hybride und flexible Lernumgebungen für ein überschneidungsfreies Lehramtsstudium. Ein Erfahrungsbericht
Zeit- und ortsunabhängige Modi zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen eröffnen Potentiale zur besseren Vereinbarkeit des Studienalltags mit anderen Verpflichtungen, wie Care-Arbeit oder Nebenjob. Der Workshops „HyFlex – Hybride und flexible Learning Designs in der Hochschulbildung“ beleuchtet theoretische Hintergründe und konzeptionelle Grundlagen zu HyFlex-Lehre und eröffnet einen reflexiven Zugang zu einer hybriden Lehrpraxis. Die Inhalte bauen auf Erfahrungen aus dem Lehrentwicklungsprojekt „HyFlex – Hybride und flexible Lernumgebungen für ein überschneidungsfreies Lehramtsstudium“ auf. Ziel des Workshops ist es, praxisnahe Anregungen für die Implementierung von HyFlex-Elementen in der Hochschullehre zu erarbeiten und gemeinsam zu reflektieren. Im Zentrum der Reflexion stehen potentielle didaktische, technologische und organisatorische Chancen und Herausforderungen, die aus einer Implementierung erwachsen können. Abschließend werden die erarbeiteten Ergebnisse in einer Synthesephase zusammengeführt und diskutiert.
Die Teilnehmenden werden darum gebeten, eigene Laptops oder Tablets mitzubringen.
Datum: 03.04.2025
Zeit: 14:45 Uhr
Raum: 1.802 (1. OG)
Referent*innen: Leon Fuchs, Detlef Kanwischer, Ilonca Hardy, Britta Viebrock

Kokonstruktive Learning Designs und offene Bildungspraktiken zur Förderung digitaler Souveränität in der gesellschaftswissenschaftlichen Lehrkräftebildung
Die Präsentation stellt ein Selbstlernmodul für Lehrkräfte vor, das sich mit gesellschaftlicher Bildung und digitaler Souveränität befasst. Das Modul, realisiert als offenes Bildungsmaterial (OER), analysiert digitale Phänomene aus verschiedenen Fachperspektiven (Geographie, Geschichte, Politik) und basiert auf dem „Frankfurt-Dreieck zur Bildung in der digitalen Welt“. Ziel ist es, digitale Kompetenzen bei Lehrkräften zu fördern und ihre fachspezifischen Fähigkeiten auszubauen, beispielsweise durch die kritische Auseinandersetzung mit digitalen Karten. Ein zentraler Aspekt ist die Zusammenarbeit mit Lehrkräften im Entwicklungsprozess, um partizipative, offene Lernkonzepte zu gestalten. Der Beitrag untersucht die Herausforderungen der digitalen Transformation in der Lehrerbildung.
Datum: 03.04.2025
Zeit: 15:15 Uhr
Raum: 1.811 (1. OG)
Referent*innen: Uwe Schulze, Melanie Lauffenburger

Open Educational Practices ermöglichen – Rahmenbedingungen für eine interdisziplinäre Kultur des Teilens gestalten
Die Hochschullehre ist häufig durch feste Strukturen und Verantwortlichkeiten gekennzeichnet, die wenig Raum für partizipative Lehrformate lassen. Ansätze wie die Einbindung von Studierenden in Open Educational Practices (OEP) werden zwar besprochen, aber selten umgesetzt. Ursachen sind u.a. fehlende Anreize und mangelnde digitale Kompetenzen. Das OER-Projekt „MOin Vechta“ zielt darauf ab, barrierearme Learning Designs zu fördern, indem sechs Teams von Lehrenden und Studierenden unterstützt werden. Mit individuellen Beratungen und praktischen Anreizen wird die Zusammenarbeit gefördert. In einer Präsentation werden Projekterfahrungen und Erkenntnisse vorgestellt, die zur Verbreitung von OER in anderen Hochschulkontexten beitragen können.
Datum: 03.04.2025
Zeit: 15:45 Uhr
Raum: 1.811 (1. OG)
Referent*innen: Lars Gerber, Alexander Beste, Franco Rau

Studierenden-Support: Wissenschaftliches Lesen im Zeitalter der Digitalität
Eine wichtige Anforderung in nahezu allen Studiengängen ist es, Informationen aus eigenständig recherchierten Dokumenten zu entnehmen, sie zu bewerten und zu gewichten und zielorientiert zusammenzuführen. Diese Arbeitsprozesse finden vermehrt im digitalen Raum statt. Insbesondere für Studienanfänger:innen ist die zielorientierte Recherche zu und Arbeit mit mehreren Texten zum Teil herausfordernd. In der Literatur kristallisiert sich ein Verständnis von digitalem Lesen und dessen Facetten für die „digitale Lesekompetenz“ heraus: Selbstregulation, metakognitive Aufmerksamkeit, epistemische Wachsamkeit und Multi-Dokument-Lesekompetenzen. In dem Vortrag wird ein Konstrukt „Digitale Lesekompetenzen“ vorgestellt und vor dem Hintergrund struktureller Aspekte und Phänomene des digitalen Lesens plausibilisiert. Learning-Designs zur Vermittlung entsprechender Fähigkeiten an Studierenden als OER werden skizziert und sollen im Hinblick auf Fragen nach der Dissemination an Universitäten und im Kontext von Schule diskutiert werden.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 10:45 Uhr
Raum: 1.801 (1. OG, Renate von Metzler-Saal)
Referent*innen: Moritz Jörgens, Johannes Mayer

Evaluierung von Learning Designs durch Qualitätsindikatoren: Ein interaktiver Workshop
In diesem Workshop wird die zentrale Rolle von Learning Designs und Lehrverhalten für den Lernerfolg untersucht. Basierend auf aktuellen Forschungen werden wir ein Rubric kennenlernen, das empirisch belegte Qualitätskriterien für die Bewertung von Learning Designs enthält. Teilnehmer arbeiten in Kleingruppen, um sowohl manuell als auch digital erstellte Lehrveranstaltungen zu analysieren und deren Qualität einzuschätzen. Die gewonnenen Ergebnisse dienen der Validierung des Rubrics und erlauben eine Diskussion über die Reliabilität der Einschätzungen. Ziel ist es, konkrete Schritte zur Verbesserung von Lehrveranstaltungen abzuleiten und die Qualität der Lehre zu steigern.
Datum: 03.04.2025
Zeit: 14:45 Uhr
Raum: 1.812 (1. OG)
Referent*innen: Michael Eichhorn, Alexander Tillmann

Diskriminierungskritische Lernumgebungen inklusiv und intersektional konzipieren
Fester Bestandteil der digitalen Innovationsstrategien von DigiTeLL ist eine diversitätssensible und barrierefreie Konzeption der Learning Designs. Zur Umsetzung der beiden Querschnittsthemen Barrierefreiheit und Diversity stehen den einzelnen Partnerships Unterstützungs- und Beratungsstrukturen des Teams Chancengerechtigkeit zur Verfügung. In unserem Praxisdiskurs stellen wir als Teammitglieder grundlegende Begriffe und Aspekte unserer Beratungsarbeit vor. Anschließend möchten wir mit Ihnen in den Diskurs gehen über Chancen, Potenziale und Herausforderungen von diversitätssensiblen und barrierefreien Lehr-Lernumgebungen, welche die Vielfalt von Lehrenden und Lernenden berücksichtigen und die Frage nach Gelingensbedingungen diskutieren. Wir werden dazu verschiedene Fragestellungen aus mindestens zwei Perspektiven in Gruppen beleuchten. Unser Praxisdiskurs versteht sich als Reflexion der Beratungseinheit in Diskussion mit den Teilnehmenden, um das sich abzeichnende Spannungsfeld zwischen (menschen-)rechtlichen und konzeptuell-programmatischen Anforderungen einerseits und der praktischen Umsetzung in einem Projekt begrenzter Größe anderseits auszuleuchten.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 14:15 Uhr
Raum: Festsaal (EG)
Referent*innen: Michaela Schneider-Wettstein, Christoph Trüper

Diversität und Barrierefreiheit im Partership truepasta
Das R-Paket truepasta erleichtert die Erstellung von Beispiel-, Übungs- und Prüfungsaufgaben und deren Lösungen in der Statistiklehre, indem Aufgabenstellungen, Werte und zugehörige Musterlösungen automatisiert generiert werden. Anhand praxisnaher Beispiele legt dieser Vortrag den Fokus auf Aspekte von Diversität und Barrierefreiheit bei der Konzeption und Erstellung des Toolkits. So ermöglichen wir diskriminierungsfreie Formulierungen und inklusive Inhalte bei Textaufgaben, legen Wert auf barrierearme Ausgabeformate und ermöglichen eine flexible Studienumgebung. Dadurch fördern wir Chancengleichheit und schaffen eine Lernumgebung, die verschiedene Hintergründe, Perspektiven und Lernbedürfnisse berücksichtigt.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 14:15 Uhr
Raum: 1.811 (1.OG)
Referent*innen: Till Straube, Malenka Nicol

H³ für alle? Blended Learning Designs im Fokus von Diversität
Im Zentrum unseres Beitrags steht die Frage, ob und wie Diversität in die Blended-Learning-Designs integriert wird und welche Rolle digitale Tools dabei spielen. Ziel ist es herauszufinden, inwieweit die Lehrenden durch gezielten Methodeneinsatz auf die Bedürfnisse einer diversen Studierendenschaft eingehen und inwieweit digitale Werkzeuge dabei zur Förderung von Inklusion didaktisch eingesetzt werden.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 14:45 Uhr
Raum: 1.811 (1. OG)
Referent*innen: Susanne Iris Bauer, Marlene Jänsch

Know your audience – Wie Lehrende durch virtuelle Personas etwas über Diversität und digitale Barrierefreiheit lernen können
Lehrende stehen vor der Herausforderung, die vielfältigen Bedürfnisse ihrer Studierenden zu berücksichtigen. Besonders in großen Veranstaltungen ist dies eine Herausforderung. Ein Bewusstsein für Diversität und digitale Barrierefreiheit hilft, Barrieren abzubauen und nachhaltige, inklusive Lehr- und Prüfungsformate zu gestalten. Um Lehrende bei diesem Prozess zu unterstützen, haben wir die virtuelle Lern- und Begegnungswebseite BlindDate entwickelt. Auf dieser Plattform können Lehrende virtuelle Studierende – sogenannte Personas – kennenlernen und sich mit unterschiedlichen Perspektiven und Bedürfnissen von Studierenden mit Beeinträchtigungen auseinanderzusetzen. In unserer Kurzpräsentation stellen wir BlindDate vor und reflektieren, wie es Lehrende in der inklusiven Hochschullehre unterstützen kann.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 15:15 Uhr
Raum: 1.811 (1. OG)
Referent*innen: Ann-Katrin Böhm, Patricia Piskorek, Niklas Egger

Selbstlernprozesse motivationsfördernd anleiten – Die Schildkröte Shelly zeigt wie’s geht
Im Projekt „Partnership EKG“ wurde ein Selbstlernkurs für Studierende im Fach Geschichte entwickelt, der sich auf die Analyse und Dekonstruktion von Erklärvideos konzentriert. Eine zentrale Herausforderung war die Entwicklung eines Kurses, der sowohl selbstständig als auch im blended-learning-Format nutzbar ist. Die Studierenden zeigten häufig Skepsis gegenüber dem digitalen Format und waren wenig motiviert, was durch eine mangelhafte problemorientierte Situierung des Kurses verstärkt wurde. Um die Motivation zu erhöhen, wurde ein Maskottchen namens „Shelly“, eine Schildkröte, integriert, das den Lernprozess unterstützt und zur Selbstregulation der Studierenden beiträgt.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 12:00 Uhr
Raum: 1.811 (1. OG)
Referent*innen: Alexander Schlepper

Wie kann das eigenverantwortliche Arbeiten mit der Unterstützung von Flipped Classroom in der kommunalen Beratungspraxis gefördert werden?
Im Projekt PAC-MAn der Hochschule für Kommunale Verwaltung in Niedersachsen wurde ein neues Lehrkonzept, die Public Administration Clinic, entwickelt. Es kombiniert theoretisches Lernen über einen asynchronen Selbststudienpfad mit praktischer Anwendung in kommunalen Verwaltungen. Die Studierenden erlernen Projektarbeit und Kreativitätsmethoden, wenden diese auf realistische Problemstellungen einer Kommune an und veröffentlichen ihre Ergebnisse als Open Educational Resources (OER) auf der Twillo-Plattform. Dieser Flipped-Classroom-Ansatz stärkt die Verbindung von Theorie und Praxis, ermöglicht eine aktivere Teilnahme der Studierenden und steigert die Relevanz digitaler Lehrformate. Der Ansatz wird als erfolgreich und praxisnah bewertet.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 12:30 Uhr
Raum: 1.811 (1. OG)
Referent*innen: Lina Freutel, Yvonne Schütz

Digital unterstütztes Lernen im Flipped Classroom: Ein nachhaltiges Lehrkonzept für betriebswirtschaftliche Kompetenzen in der Ingenieurausbildung
Die Kurzpräsentation beschreibt ein Lehrkonzept, das den Flipped Classroom-Ansatz für die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Inhalte in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen nutzt. Ziel ist, das Interesse der Studierenden durch praxisnahe Anwendungen zu fördern und betriebswirtschaftliche Kompetenzen zu entwickeln. Das Konzept verbindet digitales Selbststudium mit Präsenzphasen, in denen Inhalte vertieft werden. Wöchentliche Lerntagebücher erlauben eine Reflexion über die Lernerfahrungen, deren Auswertung zeigt hohe Zufriedenheit der Studierenden mit beiden Lehrformen. Das Konzept fördert sowohl Fach- als auch Selbstlernkompetenz und bietet Einsichten zur effektiven Gestaltung digitaler Lehre im Hochschulbereich, um individuelle Lernprozesse zu unterstützen.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 13:00 Uhr
Raum: 1.811 (1. OG)
Referent*innen: Annikka Zurwehme

Med.ia-versum – Interprofessionelles Problemlösen in der virtuellen Realität am Beispiel Wundversorgung
In diesem interaktiven Workshop nutzen die Teilnehmenden die praxisorientierte VR-Lernumgebung Med.ia-versum, um interprofessionelles Wundmanagement zu erlernen. Sie erwerben didaktische Grundlagen der VR-Entwicklung und erfahren, wie Instructional Design-Prinzipien in virtuellen Umgebungen integriert werden können. Ziel ist es, das Potenzial von VR-Lernumgebungen in eigenen Bildungssettings zu erkennen und die Designelemente von Med.ia-versum kritisch zu reflektieren. Die Teilnehmenden entwickeln erste Umsetzungsschritte für eigene VR-Szenarien und diskutieren innovative Ansätze für kollaboratives Lernen in der virtuellen Realität. Ein inspirierender Workshop für Bildungseinrichtungen, die moderne Technologien einbinden möchten!
Datum: 03.04.2025
Zeit: 16:45 Uhr
Raum: 1.802 (1. OG)
Referent*innen: Constanze Richters

Einsatz von VR und 360°-Videos
Der Einsatz von Virtual-Reality-Technologien (VR) und 360°-Videos bietet in der Hochschullehre neue Möglichkeiten, komplexe Praxissituationen erlebbar zu machen. Diese Technologien sind besonders wertvoll in Disziplinen, in denen der Theorie-Praxis-Transfer eine Herausforderung darstellt, da innerhalb dieser immersiven Lernumgebungen realitätsnahe Erfahrungen
ermöglicht werden. Im Rahmen des Workshops wird der Einsatz von VR-Brillen und 360°-Videos anhand von Beispielen aus der Sozialen Arbeit vorgestellt, mit dem Ziel, deren Übertragbarkeit auf andere Fachbereiche und Disziplinen zu untersuchen.
Datum: 03.04.2025
Zeit: 16:45 Uhr
Raum: 1.812 (1. OG)
Referent*innen: Felix Averbeck, Simon Leifeling, Katja Müller, Niklas Winter

DOLCE für alle: Vom DigiTeLL-Partnership zur Open Educational Resource
Das Digital Object Learning Centre (DOLCE) ist eine Moodle-basierte Online-Selbstlernplattform, die Studierenden Fähigkeiten im Umgang mit Objektdaten vermittelt, speziell im Bereich der vorderasiatischen Archäologie. Nutzer*innen können durch den Abschluss von Tutorials, Übungen und Challenges ein Zertifikat erwerben. Aktuell wird DOLCE für weitere Fachbereiche geöffnet und soll später als Open Educational Resource (OER) verfügbar sein. Die Präsentation erläutert die Schritte zur Anpassung der Lernplattform an Nutzerbedürfnisse und die Standardisierung für OER, einschließlich der Entwicklung flexibler Lerninhalte, didaktischer Ansätze und technischer Implementierungen wie Benutzeroberfläche und Feedbacksysteme.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 10:15 Uhr
Raum: 1.801 (1. OG, Renate von Metzler-Saal)
Referent*innen: Johanna Sentef, Anne Uhl

Entwicklung und Evaluation einer lokalen Infrastruktur zur Förderung von Open-Science-Praktiken in der Psychologielehre
Die Replikationskrise hat gezeigt, dass offene Forschungspraktiken essenziell sind. Dennoch fehlen oft praktische Umsetzungen in Studiencurricula. Um dies zu ändern, wurde LIFOS entwickelt – eine Gitlab-basierte Plattform für die Psychologie-Lehre, die Studierende bei der Präregistrierung, Datenteilung und Analyse unterstützt. LIFOS emuliert Open-Science-Plattformen wie OSF.io, erfüllt aber Datenschutzstandards. Im Wintersemester 2023-24 wurde LIFOS mit 150 Studierenden und 7 Dozierenden evaluiert. Die Kurzpräsentation beleuchtet die Untersuchungsergebnisse, Chancen und Herausforderungen nachhaltiger Nutzung sowie die Integration von Open-Science-Praktiken in Hochschulen.
Datum: 03.04.2025
Zeit: 14:45 Uhr
Raum: 1.811 (1. OG)
Referent*innen: Tatiana Kvetnaya

Vom Piloten zur gelebten Praxis: Strategischer Transfer von digitalen Learning Designs an Hochschulen
Die Kurzpräsentation thematisiert den Transfer digitaler und hybrider Learning Designs in Hochschulen. Sie untersucht, wie solche Designs in strategische Hochschulentwicklung integriert werden und deren Einfluss im wissenschaftlichen Diskurs entfaltet wird. Am Beispiel des Programms TransferING, das seit 2021 Lehrende in der Entwicklung digitaler Learning Designs unterstützt, werden Transferstrategien und Herausforderungen reflektiert. Zudem wird das Lehrentwicklungsprojekt REDiEE vorgestellt, das hybride immersive Lehre fördert. Verschiedene Formate, wie Expertisezirkel, stärken die Verbreitung und Wirkung innovativer Lehransätze. Die Teilnehmenden sind eingeladen, Ideen für den Transfer digitaler Lehre zu entwickeln und deren Anwendung an ihren Hochschulen zu reflektieren.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 11:15 Uhr
Raum: 1.801 (1. OG, Renate von Metzler-Saal)
Referent*innen: Simone Beyerlin, Leandra Evers

Individualisierte, kompetenzorientierte E-Klausuren
Klausuren spielen im Hochschulalltag eine entscheidende Rolle. Das DigiTeLL-Partnership „AKGU“ entwickelte Konzepte für kompetenzorientierte, adaptive E-Klausuren, bei denen sich die Aufgabenauswahl an den Kenntnisstand einer Person anpasst. Da herkömmliche Software ungeeignet ist, entstand die KAT-HS-App, die nun als Moodle-Plugin weiterentwickelt wird. Dies erleichtert die Integration in die E-Learning-Infrastruktur der Goethe-Universität und ermöglicht adaptive Prüfungen. Das Plugin bietet zudem Feedback und statistische Analysen via R. Als Open-Source-Lösung unterstützt es Open Science und Open Education. Im Vortrag werden die technische Umsetzung, die Vorteile sowie erste Evaluationsergebnisse vorgestellt.
Datum: 03.04.2025
Zeit: 16:45 Uhr
Raum: 1.811 (1. OG)
Referent*innen: Aron Fink, Lara Weiß

Situiertes Lernen kommunikativer Kompetenzen mittels Blended Learning im Polizeistudium: ein Praxisbeispiel
Der Beitrag behandelt die Entwicklung eines Blended Learning-Programms zur Vermittlung kommunikativer Kompetenzen an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg. Angesichts der Bedeutung dieser Kompetenzen für Polizeiarbeit und der bisherigen Fokussierung auf theoretische Inhalte wurde im Projekt „ProfisPOL“ ein innovatives Lehrformat geschaffen. Zentral sind die Produktion geeigneter Videos, die komplexe Probleme darstellen und in ein situiertes Lernkonzept integriert sind. Zudem wurde die Modulprüfung im Sinne des „Constructive Alignment“ angepasst. Der Beitrag präsentiert die didaktische Rahmung, die Evaluationsergebnisse und diskutiert die Herausforderungen sowie Chancen für eine verbesserte Kompetenzorientierung im Hochschulstudium.
Datum: 03.04.2025
Zeit: 17:15 Uhr
Raum: 1.811 (1. OG)
Referent*innen: Johann Pixner

The Analyst – Player-centered Design als Partizipationskonzept für die Entwicklung eines Serious Games zur Lerndiagnostik
Das Freiraum-Projekt „Serious Games als Lerndiagnostik“ entwickelt ein interaktives Spiel zur diagnostischen Lernerforschung, bei dem Studierende diverse Anwendungsfälle erkunden und differenziertes Feedback erhalten. Ein interdisziplinäres Team aus Humanwissenschaften, Informatik und Hochschuldidaktik implementiert ein Player-Centered Design, in das die Studierenden aktiv eingebunden werden. Die Inhalte umfassen diagnostische Grundlagen und konkrete Anwendungen in Pädagogik, Psychologie und Sportwissenschaft, angereichert mit Wissenselementen, Quizfragen und Videos. Ein Kompetenzmodell bildet die Basis für die Diagnostik und ist anschlussfähig an KI-gestützte Individualisierungen. In der Präsentation werden das Gesamtkonzept sowie die Entwicklung von Lernmaterialien und Elemente erläutert.
Datum: 03.04.2025
Zeit: 17:45 Uhr
Raum: 1.811 (1. OG)
Referent*innen: Joseph Wiemeyer

Der didaktische Doppeldecker in action: Erstellung eines Erklärfilms mit dem Online-Tool simpleshow
In diesem praxisorientierten Workshop erfahren Lehramtsstudierende, wie sie das Format „Erklärfilm“ effektiv nutzen können. Die Teilnehmenden erstellen einen eigenen Erklärfilm zu einem Seminarthema und reflektieren anschließend ihre Erfahrungen und Produkte kritisch. Der Workshop vermittelt das Konzept des didaktischen Doppeldeckers sowie ein vielseitiges Learning Design, das in verschiedenen Fächern anwendbar ist. Mit Hilfe eines benutzerfreundlichen Online-Tools lernen die Teilnehmenden, kreative und ansprechende Erklärfilme zu gestalten. Dieser Workshop richtet sich an alle, unabhängig von Vorkenntnissen. Die Teilnehmenden werden darum gebeten, eigene Laptops oder Tablets mitzubringen.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 10:15 Uhr
Raum: 1.802 (1. OG)
Referent*innen: Karoline Thorbecke, Jules Bündgens-Kosten

Promoting Open Access – Hosting Educational Resources with GitHub Pages
We, the DiLER Project, believe that education should be openly available to as many people as possible. Therefore, we aim not only to equip early-stage researchers and students with the digital literacy skills necessary to succeed in academia, but also to provide lecturers, teaching staff, and researchers with the tools to make their work as FAIR (Findable, Accessible, Interoperable, and Reusable) as possible. The aim of this workshop is to provide researchers, lecturers, and teaching staff with the tools to create their own customizable, template-based webpage suited for classical course structures, workshops, or e.g. serving as the basis of a living documentation for scientific publications. These webpages allow for simple customization, multimedia integration and even integrate with online environments to add the ability to run Python, R, and other code online. Additionally, these resources will be easily accessible through a general URL, simplifying collaboration and making it possible to add citable DOIs to materials that might otherwise have remained in a file drawer.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 10:15 Uhr
Raum: 1.812 (1. OG)
Referent*innen: Michael Ernst, Jannika Hollman, Nariman Utegaliyev

Die Entwicklung von Otter 2.0
Otter ist eine Lernplattform, die speziell für das Erlernen der Programmiersprache R entwickelt wurde. Ursprünglich von einer Studentin konzipiert, ist Otter seit 2025 in der Version 2.0 online verfügbar. In diesem Vortrag stellen wir das innovative Learning Design von Otter sowie die technischen Verbesserungen in der neuesten Version vor. Zudem präsentieren wir aktuelle Nutzerzahlen und geben einen Einblick in die zukünftige Entwicklung der Plattform.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 12:00 Uhr
Raum: 1.801 (1. OG, Renate von Metzler-Saal)
Referent*innen: Meike Steinhilber

IBIX – eine Programmierlernplattform zur Unterstützung von inverted classroom
Das Modul „Wirtschaftsinformatik“ zielt darauf ab, Studierenden Fähigkeiten in „Data Literacy“ durch selbst geschriebene Programme zu vermitteln. Der Kurs basiert auf einem inverted classroom-Konzept, das Selbstlernphasen, Plenumsveranstaltungen und Präsenzübungen kombiniert. Die Lernplattform IBIX unterstützt individuelles Lernen, bietet Übungsaufgaben mit Beispieldaten und wertet studentische Lösungen unmittelbar aus. Studierende erhalten kein Zugang zu Musterlösungen und können Hilfe anfordern. IBIX ermöglicht zudem wöchentliche Prüfungsvorleistungen, deren Ergebnisse sofort bewertet werden. Die Plattform protokolliert pseudonymisiert das Lernverhalten, um datenschutzkonform Analysen zu ermöglichen und die Zusammenhänge zwischen Übungsteilnahmen und Prüfergebnissen zu untersuchen.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 12:30 Uhr
Raum: 1.801 (1. OG, Renate von Metzler-Saal)
Referent*innen: Volker Klingspor, Christian Bockermann

Usability, Learning Analytics und vielseitige Einsatzmöglichkeiten eines
digitalen NoSQL-Lerntools
Im Zeitalter von Big Data gewinnen NoSQL-Datenbanken zunehmend an Bedeutung, auch im Bildungsbereich. Eine Ausbildung in NoSQL-Datenbanken kann von einem digitalen Lernwerkzeug profitieren, das unterschiedliche Datenbanksysteme über eine einheitliche Benutzeroberfläche zugänglich macht. Dieser Beitrag stellt das Lehr- und Lernkonzept des NoSQLconcepts-Lerntools vor und präsentiert die Ergebnisse einer aktuellen Usability-Analyse. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Daten aus dem Lerntool, um die Lerntypen und den Lernfortschritt der Studierenden besser zu verstehen. Dabei stehen die Bearbeitungszeit von Übungsaufgaben, die wahrgenommene Schwierigkeit der Aufgaben, sowie die selbst eingeschätzte Lösungsgenauigkeit im Fokus. Weiterhin wird eine Anleitung zur Einrichtung einer eigenen Instanz des Lerntools erklärt und es werden mögliche Einsatzszenarien vorgestellt.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 13:00 Uhr
Raum: 1.801 (1. OG, Renate von Metzler-Saal)
Referent*innen: Vanessa Meyer

WWW – World Wide Wabe? Zum Einsatz eines mediävistischen Lehr-Lern-Tools in neuen Lehr-Lern-Umfeldern
Der Beitrag von WABE zur DigiTeLL-Abschlussveranstaltung betont die transdisziplinäre Entwicklung des Learning Designs über Fachgrenzen hinweg. Durch die Zusammenarbeit mit strukturellen Einheiten soll WABE partizipativ weiterentwickelt werden, um die Herausforderungen in der deutschen Literaturwissenschaft anzugehen. Die Präsentation zeigt die Nutzung von WABE als Unterstützungstool in der Frankfurter Lehre und identifiziert bewährte Praktiken für zukünftige Einsätze. Potenziale der App in anderen geisteswissenschaftlichen Fächern werden hervorgehoben. Verbesserungen in Bezug auf Barrierefreiheit, Diversity und Inklusion sind entscheidend für Chancengerechtigkeit. Teilnehmende sind eingeladen, innovative Ideen zur Sprachvermittlung und Anwendung von WABE zu diskutieren.
Datum: 03.04.2025
Zeit: 16:45 Uhr
Raum: 1.801 (1. OG, Renate von Metzler-Saal)
Referent*innen: Patrik Hover, Anna Chalupa-Albrecht

LiGeDi: Literaturgeschichte(n) erarbeiten – Gemeinsam im Digitalen
Die digitale Vermittlung von Literaturgeschichte steht vor Herausforderungen wie der Starre traditioneller Epochenzuschreibungen, unzureichender Repräsentation von marginalisierten Perspektiven sowie der Dominanz analoger Lehrformate. Um diesen Problemen zu begegnen, wurde das innovative Projekt „LiGeDi“ von den Universitäten Bielefeld, Paderborn und Wuppertal ins Leben gerufen. Es bietet digitale OER-Kurse, die in Moodle integriert sind und die kollaborative Erarbeitung literaturgeschichtlicher Inhalte fördern. Verschiedene digitale Formate, wie Videos und interaktive Quizze, werden genutzt, um die Vielschichtigkeit der Literaturgeschichte dynamisch zu erfassen. Ziel ist es, den didaktischen Mehrwert digitaler Lehrformate hervorzuheben und Möglichkeiten der Digitalität in der Lehre zu erkunden.
Datum: 03.04.2025
Zeit: 17:15 Uhr
Raum: 1.801 (1. OG, Renate von Metzler-Saal)
Referent*innen: Alexa Lucke, Johanna Grad

Learning Design combined – digitale und praxisnahe Projektseminare in der kunst- und kulturwissenschaftlichen Lehre
Der Beitrag stellt das Lehrprojekt DigiCurate-Lab vor, gefördert von StiL an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz seit April 2024. Es verfolgt einen innovativen, partizipativen Ansatz zur Erforschung und Etablierung digitaler Lehr-Lern-Formate im Bereich des „digitalen Kuratierens“. Ziel ist es, digitale Tools in Präsenzveranstaltungen und Gruppenprojekten zu erproben. Die Seminare umfassen virtuelle Ausstellungen und Social Media-Präsentationen, um Studierenden praktische Erfahrungen zu ermöglichen. Das Projektteam kombiniert Präsenz- und Online-Arbeitsphasen und nutzt gängige digitale Anwendungen zur Unterstützung eines flexiblen, mitbestimmenden Lehransatzes, um die Lehre in kunst- und kulturwissenschaftlichen Fächern zu modernisieren.
Datum: 03.04.2025
Zeit: 17:45 Uhr
Raum: 1.801 (1. OG, Renate von Metzler-Saal)
Referent*innen: Jana Dennhard, Nadine Krüger, Sophia Renz, Elke Werner

Studienorientiertes Learning Design am Beispiel Digitaler Fallarbeit: Das Projekt DigiFall
Im Kontext pädagogischer und gesundheitsbezogener Berufe sind Kommunikations-, Beratungs- und Kooperationsfähigkeiten entscheidend. Die Hochschullehre hat oft Schwierigkeiten, diese praxisnah zu vermitteln. Das Projekt DigiFall, gefördert von NRW, zielt darauf ab, die berufsbezogenen Kompetenzen von Studierenden durch digitale, praxisnahe Fallszenarien zu stärken. Ein modulare Self-Assessment bietet interaktive Fallbeispiele, die theoretisches Wissen vertiefen und in praktischen Modulen angewendet werden. Die Pilotphase beginnt im Oktober 2024 an mehreren Hochschulen, begleitet von Evaluationen. Ziel des Praxisdiskurses ist die Reflexion über Chancen und Herausforderungen sowie die Verbesserung des Theorie-Praxis-Transfers durch digitale Tools.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 10:15 Uhr
Raum: 1.811 (1. OG)
Referent*innen: Noemi Altendeitering, Valerie Vogt Garcia, Nadine Elstrodt-Wefing, Michélle Möhring

Nutzung generativer KI im wissenschaftlichen Schreiben
Das Lehrforschungsprojekt „digi.peer“ an der TH Rosenheim, gefördert von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre, nutzt innovative Technologien und digitale Medien im Peer-Mentoring-Kontext, um Studierende bei ihrer Abschlussarbeit zu unterstützen. Es verbindet virtuelle Tools, kollaborative Methoden, generative KI und VR, um die Entwicklung digitaler Future Skills zu fördern. Durch Workshops zur Literaturverwaltung und Textüberarbeitung erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Kompetenzen im Umgang mit digitalen Werkzeugen zu erweitern und rechtliche sowie ethische Aspekte zu reflektieren. Abschluss des Programms bildet das Zertifikat „digi.peer+“, das praktische Anwendungskenntnisse vermittelt.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 11:00 Uhr
Raum: 1.811 (1. OG)
Referent*innen: Andrea Gergen

Schreibkompetenzen mit CITAVI – kompakt. Ein Konzept für Peer-Work im Seminar
ANGEL („Assisted Network Group e-Learning“) ist ein didaktisches Fachkonzept, mit dem Studierende ihre Schreib- und Analysekompetenzen in eng betreutem Peer-Work verbessern können. Bestandteile des Learning Designs sind die kreative Nutzung des Programms CITAVI sowie eine diversitätssensible, eng begleitete Vorbereitung von schriftlichen Studien- & Prüfungsleistungen im Semesterverlauf. Einzigartig ist, dass Lehrende in die Anwendung von ANGEL in ihren Seminaren keine zusätzlichen Ressourcen investieren müssen. Wir stellen Ihnen unser Learning Design, unsere Unterstützungsangebote in Kooperation mit dem Schreibzentrum und unsere Lehr- und Lernmaterialien vor. Das Angebot richtet sich an alle geistes- und gesellschaftlichen Studiengänge, denn ANGEL ist nicht an seminarspezifische Inhalte gebunden
Datum: 04.04.2025
Zeit: 14:15 Uhr
Raum: 1.801 (1. OG, Renate von Metzler-Saal)
Referent*innen: Maria C. Müller

Material Art Lab: Reallabor für forschendes Lernen zwischen analoger künstlerischer Praxis und 3D-Technologie
Das MaRt-Lab am Institut für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz fördert durch forschendes Lernen die eigenständige Erprobung von 3D-Technologien im künstlerischen Arbeiten. Dabei wird ein zeitgemäßer Material- und Werkbegriff etabliert, der auch virtuelle Kunst umfasst. Die Studierenden erwerben digitale Kompetenzen, um den Anforderungen einer modernen künstlerischen Ausbildung gerecht zu werden. Durch Blockwochen mit externen Experten erlernen sie praxisorientiert digitale Techniken, die sie im Peer-Learning weitergeben. Ein mobiles Tiny House dient als Experimentierlabor. Interdisziplinäre Vorträge ergänzen das Konzept, sodass eine integrative Ausstellungspraxis und unmittelbares Feedback gewährleistet sind.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 14:45 Uhr
Raum: 1.801 (1. OG, Renate von Metzler-Saal)
Referent*innen: Lena Trost, Jens Gussek, Frederic Printz, Sean Fortune

Entwicklung von Learning Designs zum urbanen Wandel auf Basis der Kompetenzrahmen DigiComp und GreenComp
Globale Herausforderungen wie Klimawandel und soziale Ungleichheit erfordern ein Umdenken, wobei Bildung eine zentrale Rolle spielt. Internationale Resolutionen betonen die Notwendigkeit transformierender Bildung zur Förderung nachhaltiger Entwicklung bis 2030. Die UNESCO fordert gleichberechtigten Zugang zu Informationen und digitale Kompetenzen für die globale Teilhabe. Das SUTEE-Projekt adressiert städtische Umweltprobleme und stärkt das Umweltbewusstsein junger Menschen in fünf europäischen Großstädten durch datenbasiertes Lernen. Es zielt darauf ab, Learning Designs zu entwickeln, die digitale und umweltbezogene Kompetenzen verbinden, wobei die Integration von DigComp und GreenComp als Grundlage für Lernziele und Szenarien dient.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 15:15 Uhr
Raum: 1.801 (1. OG, Renate von Metzler-Saal)
Referent*innen: Alexander Tillmann, Michael Eichhorn

Die Tafel im Zentrum digital-hybrider Mathematikseminare
In der Mathematik spielt das Lernen von Prozeduren eine zentrale Rolle, wobei die Arbeit an der Tafel in Präsenzveranstaltungen wesentlich ist. Diese ermöglicht eine flexible Darstellung und Interaktion. In hybriden Lehrformaten wird die Nutzung der Tafel jedoch problematisch, da technische Einschränkungen die Übertragung und Dokumentation erschweren. Alternativen wie Grafiktabletts bieten Lösungen, verlieren jedoch den gestischen Ausdruck. Eine elektronische Tafel wäre ideal, erfordert jedoch zusätzliche Ausstattung. Der Autor experimentierte mit verschiedenen technischen Ansätzen in seinen Vorlesungen und möchte Erfahrungen und Lösungsansätze teilen, während er nach Ideen sucht, um hybride Veranstaltungen effektiver zu gestalten und die Zusammenarbeit zwischen Präsenz- und Online-Teilnehmern zu fördern.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 12:00 Uhr
Raum: 1.802 (1. OG)
Referent*innen: Nils Ackermann

Berieselung ade. Niederschwellige digitale Aktivierungsmöglichkeiten in (politikwissenschaftlichen) Einführungsvorlesungen
Aktvierende Elemente, die direkt in Vorlesungen eingebettet werden, bieten gegenüber der reinen Frontallehre diverse Vorteile. Sie stärken die Konzentrations- und Merkfähigkeit, motivieren zur Auseinandersetzung mit Vortragsinhalten und ermöglichen eine direkte Rückmeldung. Bei digitalen Werkzeugen wie Audience Response Systemen oder kollaborativen Whiteboards kommt als weiterer Vorteil hinzu, dass sie eine zeiteffizientere Sammlung und Auswertung von Ergebnissen gewährleisten und somit die Möglichkeit bieten, innerhalb der Veranstaltung bedarfsgerecht zu reagieren. Im Rahmen der von der Stiftung für Innovation in der Hochschullehre geförderten Mainzer Modelle für Digital Erweitertes Lehren und Lernen sammelt das Institut für Politikwissenschaft der JGU Mainz neben weiteren Fachbereichen seit 2022/23 systematisch Erfahrungen mit niederschwelligen digitalen Aktivierungsmöglichkeiten. Der vorgestellte Aufsatz stellt die Motive und die bislang gewonnenen Erkenntnisse vor und beschreibt Anwendungsbeispiele und Herausforderungen.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 12:45 Uhr
Raum: 1.802 (1. OG)
Referent*innen: Helen Callaghan, Laura Ulrich

Keynote: Unter welchen Bedingungen ist der Einsatz digitaler Medien in Lehr- und Lernkontexten an der Hochschule effektiv?
In diesem Vortrag wird auf der Basis metaanalytischer Befunde ein Überblick über die Forschung zu den Effekten unterschiedlicher Gestaltungsformen von digitalen Medien auf die Initiierung von Lernaktivitäten sowie auf fachliche und fächerübergreifende Lernergebnisse gegeben. Schwerpunkte im Vortrag werden zudem auf innovative Lehr-Lernszenarien wie simulationsbasiertes Lernen oder forschendes Lernen gelegt. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz für Scaffolding und adaptives Feedback werden beleuchtet.
Datum: 03.04.2025
Zeit: 13:30 Uhr
Raum: Festsaal (EG)
Keynote-Speaker: Prof. Dr. Frank Fischer, Ludwig-Maximilians-Universität München

Keynote: Offene Bildung, nachhaltiger Transfer: Perspektiven für die Hochschullehre
Open Education bietet ein enormes Potenzial, um die Hochschullehre partizipativer, innovativer und zugänglicher zu gestalten. Die Keynote gibt einen Überblick über die Prinzipien der offenen Bildung und zeigt, wie Open Educational Resources (OER) in der Praxis erfolgreich umgesetzt werden können. Am Beispiel des Projekts „Unlearning Anti-Feminism on TikTok: Offene Bildungsmaterialien und Handlungsempfehlungen für die politische Medienbildung“ (UlAT), das OER für die politische Bildungspraxis entwickelt, werden zentrale Herausforderungen und Chancen des Transfers in die Lehrpraxis beleuchtet. Erörtert werden insbesondere die Bedingungen, die notwendig sind, um solche Ressourcen nachhaltig nutzbar zu machen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle der Partizipation: Nur durch die aktive Einbindung von Lehrenden, Lernenden und weiteren Akteuren kann eine offene Bildungspraxis im Sinne einer Open Educational Practice (OEP) entstehen, die nicht nur kurzfristige Innovationen ermöglicht, sondern auch langfristig tragfähig ist. Der Vortrag lädt dazu ein, gemeinsam zu reflektieren, wie Open Education die Hochschullehre bereichern kann und bietet konkrete Impulse für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Lehr- und Lernkultur. Zugleich werden die Schwierigkeiten beleuchtet, die mit dem Anspruch einer Open Education einhergehen, und kritische Fragen zur Nachhaltigkeit aktueller Strategien und Praktiken adressiert.
Datum: 04.04.2025
Zeit: 09:00 Uhr
Raum: Festsaal (EG)
Keynote-Speakerin: Jun.-Prof. Dr. Franziska Bellinger, Universität zu Köln